Die Teilnehmer des erdfisch Remote Workshops 2020
19.01.2021

Zeit fĂŒr das Team. Unser Remote-Workshop 2020

Was in einem Online-Workshop nicht fehlen darf - und was man lieber lassen sollte

erdfisch hat sich von 2020 nicht kleinkriegen lassen. Auch in diesem kontaktarmen Jahr haben wir einen Team-Workshop durchgefĂŒhrt. Diesmal natĂŒrlich online und remote. Unsere Lotsin war Susanne Heiss, Facilitator for Change & Culture bei The Texturalists.

Susanne nahm uns zwei Tage lang mit viel Herz und Energie mit auf eine Reise zu neuen Horizonten – und fĂŒhrte uns letzten Endes zu uns selbst und zu einer Konzentration auf unsere Werte, WĂŒnsche und Wirkweisen bei erdfisch.

Vier Dinge, die auf einem Online-Workshop nicht fehlen sollten

1 - Wiedererkennung

Wir hatten alle ein einheitliches Hintergrund-Bild, auf dem unsere jeweilige persönliche „erdfisch-Superkraft“ zu lesen war. Das sorgte fĂŒr einen regen Austausch gleich zum Einstieg. Und jeder von uns trug eine MĂŒtze mit dem erdfisch-Logo (bzw. konnte eine tragen, sofern er oder sie die ĂŒber die Kopfhörer bekam).

Die Teilnehmer des erdfisch Remote Workshops 2020

2 - Unboxing

KapitĂ€n Frank erzeugte schon vor unserer Abfahrt Spannung. Vorab schickte er jedem erdfisch ein PĂ€ckchen, das erst vor der Kamera ausgepackt werden durfte. FĂŒr jeden war (passend zur Jahreszeit) eine MĂŒtze, Teelichter und SĂŒĂŸes darin.

3 - Speeddating

2020 hat uns der persönliche Kontakt ziemlich gefehlt. Über den direkten und spontanen Austausch freuten wir uns daher im Team-Workshop sehr. FĂŒr ZweiergesprĂ€che (auch „Blitzlichter“ genannt) war zwar – wie beim Speeddating – nur wenig Zeit anberaumt, aber umso intensiver fĂŒllte sich die kurze Zeit mit entspanntem Talk fernab vom erdfisch-Alltag. Gut, um ein wenig herunterzukommen und sich dem Kollegen oder der Kollegin hinter dem Projekt wieder ein wenig nĂ€her zu fĂŒhlen.

Die Zweierrunden kamen so gut an, dass wir planen, den kurzen, persönlichen Austausch gerade zu kontaktarmen Zeiten mehr in unseren Arbeitsalltag zu integrieren.

4 - Bier-Tasting

Sicher kann man online auch gemeinsam Karaoke singen, Pralinen herstellen oder zocken. Wir hatten uns fĂŒr einen entspannten Ausklang mit Brewcomer entschieden. Der Craft-Beer-Laden aus Kiel ließ es sich nicht nehmen, vier seiner Empfehlungen (die jeder von uns mit der Post bekommen hatte) live vor der Kamera mit uns zu testen.

Dabei stellten Henjo (in Berlin am Piano) und Pascal (in Belgien an der Gitarre) spontan eine Jam-Session auf die Beine. Kann sein, dass sie zeitversetzt spielten, aber nach vier Bier merkte das auch keiner mehr.

Remote Beer Tasting Impression mit Flasche, Glas, Dose und Notebooke

Vier Dinge, die man auf einem Online-Workshop auf keinen Fall machen sollte

1 - Zu spÀt kommen

Peinlich: Bist du nicht rechtzeitig nach einer Pause wieder am Platz, fragt sich deine Crew, ob die Session schon weitergehen oder man noch auf dich warten soll. Und: Wer zu spĂ€t kommt, der weiß mitunter gar nicht, in welcher Session er gerade ist. Gleich zu Beginn wies uns Lotsin Susanne deshalb auf die Workshop-Netiquette hin: Hier stand PĂŒnktlichkeit ganz oben.

2 - In den Workshop-Pausen arbeiten

Wenn dein Team ĂŒber deinen Bildschirm zu dir nach Hause kommt, ist das natĂŒrlich verlockend. Klar, kann man machen. Aber dann fĂŒhlst du dich abends auch wie ein Zombie.

Mails, ArbeitsauftrĂ€ge, Telefonate
 da kommt man leider nicht immer drumherum. Aber besser ist es, sich hier (soweit möglich) eine Pause vom Arbeitsalltag zu gönnen. Denn ein Online-Workshop fordert deine volle Aufmerksamkeit, daher nutze die Pausen zum Auftanken, Nachdenken, Bewegen!

3 - Den Online-Workshop nebenbei machen

Spoiler: Einen Online-Workshop so nebenbei zu machen funktioniert ĂŒberhaupt nicht. Wer denkt, dass man wĂ€hrend einer Online-Konferenz schnell mal in die KĂŒche kann, chatten oder mit dem Hund rausgehen, wird enttĂ€uscht sein. Erstens: Stabiles Internet ist wichtig, daher sollte der WLAN-Hotspot so wenig wackeln wie möglich. Zweitens: Ein Team an elf Bildschirmen hat eine Menge Diskussionsbedarf, dem man so „nebenbei“ nicht gerecht wird.

Aber fĂŒr das „Nebenbei“ gab es ja noch die Workshop-Pausen. Die konnte man gemeinsam vor den Bildschirmen verbringen, wenn man noch nicht genug davon hatte.

4 - Direkt aus dem Bett vor den Bildschirm kriechen

Wenn dein Team ĂŒber deinen Bildschirm zu dir nach Hause kommt, ist das natĂŒrlich verlockend. Klar, kann man machen. Aber dann fĂŒhlst du dich abends auch wie ein Zombie.

Fazit

Die zwei Workshop-Tage waren vollgepackt mit Fragen und Informationen ĂŒber erdfisch, unsere Werte, unsere Arbeitsweise und unsere Aufgaben fĂŒr 2021. Somit hatten wir am Ende des Jahres noch einmal Zeit, Gewohntes zu hinterfragen, neue Ideen zu diskutieren und voller Energie ins neue Jahr zu starten. Vor allem aber haben wir uns gefreut, dass wir uns auch 2020 als Team in einem lockeren Rahmen treffen konnten. Auch wenn es „nur“ am Bildschirm war!