21 Jahre Jung, mein erster Tag in Amerika. Nun ja, das kam zumindest dem grimmig dreinblickenden Herren von der Passkontrolle spanisch vor, wobei auf meinem penibel genau ausgefĂŒllten Einreiseformular ja stand ich sei Belgier in Deutschland wohnhaft. „Wieso nicht schon frĂŒher“ war auch die angenehmste Frage von vielen nach einem 12 Stunden Flug und noch mal einer Stunde in der Schlange warten. Doch schlussendlich durfte ich einreisen und hier bin ich, in Portland Orgeon.

Was gibt es zu Portland zu berichten, nun ja, unter Amerika habe ich mir eigentlich etwas anderes vorgestellt. Wie ich aus gut unterrichteten Kreisen weiß, ist Portland absolut nicht reprĂ€sentativ fĂŒr die USA, was es vielleicht einfacher fĂŒr den Einstieg macht. Die Menschen sind alle mehr als freundlich, hilfsbereit und immer in Laune zu Plaudern, ganz anders als in Westeuropa, wo es mittlerweile fast zum guten Ton gehört, wenn man sich anschweigt. Portland ist verkehrstechnisch super gut ausgestattet. Anders als ich es aus Deutschland kenne, gibt es hier tatsĂ€chlich ein System hinter den Straßenbahn und Buslinien, und sogar den Autostraßen. Fast jeden zweiten Block gibts eine Haltestelle, sodass man von ĂŒberall ziemlich bequem ĂŒberall hinkommt.

Das Convention Center ist einfach nur gigantisch. Portland befindet sich wie fast jede Stadt auch an einem Fluß mit ein paar sehr schönen, eindrucksvollen BrĂŒcken und unser Hotel ist glĂŒcklicherweise direkt gegenĂŒber! Vor der Con und nach der Con fanden/finden Sprints statt, welche jedoch im Acquia Office stattfanden. Dieses befindet sich downtown, was zu Fuß in 15-20 Minuten erreichbar ist von hier oder mit der Straßenbahn. Ich empfehle trotz des andauernden „greyny“ (grey and rayiny) Wetters den Fußmarsch, da man einfach schöne Orte und neue Architektur kennen lernt. Ich persönlich habe den Eindruck Downtown ist eher Chinatown, aber wir halten uns ja auch mehr oder weniger immer im gleichen Viertel auf, sodass hier der Eindruck durchaus trĂŒben kann.

Sehr gefallen tut mir, dass die gut gepflegten GrĂŒnanlagen, gesĂ€umt von tollen FußgĂ€ngerwegen sehr sauber gehalten sind. Man sieht zwar leider viele Obdachlose, aber kaum MĂŒll oder anderen Dreck auf den Straßen.

Ich freue mich darauf, andere Amerikanische StÀdte kennen zu lernen und zu vergleichen. Auf jeden Fall eine tolle Erfahrung die die Drupalcon als sideeffect mit sich gebracht hat.

Profifoto Pascal Crott

Pascal Crott

Lead Frontend Developer