Open Government Community Builder (OGCB)

Die Drupal-Plattform für Arbeitsgruppen, Bürgerbeteiligung und öffentliche Kommunikation

Mittelalterlicher Markt am Hafen mit bunten Ständen und einem Segelschiff im Hintergrund.

Die Herausforderung

“Wir brauchen einen Raum, in dem Teams eigenständig arbeiten können, ohne dass wir bei jedem Schritt eingreifen müssen. Und wir wollen Ergebnisse nach außen sichtbar machen, ohne dafür mehrere Systeme zu pflegen.”

Ob intern in der Verwaltung oder im Dialog mit Bürger:innen: Arbeitsgruppen brauchen digitale Räume, die interne Zusammenarbeit und öffentliche Kommunikation verbinden. In der Praxis sieht das oft anders aus:

  • Interne Kollaboration und Außenkommunikation laufen über getrennte Systeme.
  • Proprietäre Plattformen schaffen Abhängigkeiten und wachsende Kosten pro User.
  • Barrierefreiheit wird nachträglich aufgesetzt statt von Anfang an mitgedacht.
  • Inhalte liegen auf fremden Servern, Kontrolle über Daten fehlt.
  • Bürger:innen sehen nicht, was in Arbeitsgruppen passiert, obwohl Transparenz gewünscht ist.

 

 

Unsere Lösung

Was Sie mit OGCB erhalten

Mit OGCB erhalten Sie eine Plattform, die interne Arbeit und öffentliche Kommunikation verbindet.

  • Statt Abhängigkeit von proprietären Anbietern setzen Sie auf Open Source. Das Prinzip “Public Money – Public Code” ist ein Grundpfeiler dieses Produkts. Sie sind nicht abhängig von einem Anbieter. Wenn Sie irgendwann wechseln wollen, nehmen Sie Ihre Daten mit.
  • Statt nachgerüsteter Barrierefreiheit bekommen Sie Accessibility by Design.
  • Statt undurchsichtiger Strukturen steuern Sie Sichtbarkeit gezielt: Interne Inhalte bleiben den Gruppen vorbehalten, gewünschte Ergebnisse werden veröffentlicht.
Screenshot einer Gruppenstartseite. Platzhalter-Content. Frühe Entwicklungsversion.

Ähnlich diesem Screenshot kann eine Gruppenstartseite in OGCB aussehen. Das Beispiel zeigt einen Stream mit verschiedenen neuen Inhalten in einer Community.

Arbeitsgruppen mit Autonomie

Drupal Logo im Zentrum und Austauschgruppen mit Dokumenten, Medien, Events und Inhalten außen rum.

Legen Sie Gruppen an und steuern Sie die Sichtbarkeit von Inhalten – öffentlich oder intern.
Jede Gruppe bekommt einen eigenen Arbeitsbereich, in dem Mitglieder eigenverantwortlich Beiträge, Events und Seiten mit oder ohne Anhängen posten.

News können öffentlich oder intern gepostet werden. Halten Sie das Organisationsteam oder die Öffentlichkeit auf dem neuesten Stand, je nach Thema.

Dank Privatnachrichten können sich redaktionelle Teams untereinander austauschen und koordinieren.

Beispiel: Eine Kulturinitiative plant ein Stadtfest. Die Gruppe koordiniert sich intern. Sie veröffentlicht Termine und Infos nach außen, die öffentlich sichtbar sein sollen.

♿️ Barrierefreies Design mit Kern UX

Accessibility by design.

Das Frontend basiert auf Kern UX – dem offiziellen UX-Standard für deutsche Verwaltungen.
Das bedeutet: Barrierefreiheit ist von Anfang an mitgedacht. Redaktionell Tätige bekommen einfach nutzbare Tools, die dabei helfen, bei der Inhaltserstellung stets die gültigen Standards einzuhalten.

"Die KERN Code-Basis, die die Grundlage für die Komponenten des Design-Systems bildet, erfüllt mindestens das AA-Level nach BITV 2.0."

Kern UX Webseite, Stand 06/2026

Und: Weil Bund und Länder auf denselben Standard setzen, haben Bürger:innen ein einheitliches Nutzungserlebnis – egal, ob sie auf einer Bundes- oder Kommunenseite unterwegs sind. Logos sind trotzdem anpassbar, um individuelle Bereiche und Seiten zu erzeugen.

Accessibility Icon: Person im Kreis

Sicher kennen Sie Webseiten, auf denen in einer Ecke ein Accessibility-Symbol auftaucht, hinter welchem sich meist ein riesiges Menü mit zahlreichen Anpassungen wie Farben, Kontraste, Schriftgrößen usw. verbirgt. Das ist aus den folgenden Gründen kein guter Standard:

 

  • Solche Menüs verschieben die Aufgabe, sich um eine barrierefreie Erfahrung zu kümmern, auf den Endnutzer. Sie liegt aber bei der betreibenden Person des Websystems.
  • Oft sind die Menüs selbst mit zu vielen Funktionen überladen und dadurch verringert barrierefrei.
  • Die Veränderung von Schrifttypen und -größen, Farben, Kontrasten etc. verfälscht das Design.
  • Die Aufgabe eines guten Web-Designs ist es, von Anfang an eine nativ barrierefreie Erfahrung zu ermöglichen. Ein solches Add-On widerspricht den Grundsätzen guten Designs.
  • In den schlimmsten Fällen kosten solche Add-Ons sogar laufende Lizenzgebühren.

 

Mit OGCB und der standardmäßigen Kern UX Grundlage entfällt die Notwendigkeit für so etwas. Stattdessen erhalten Sie ein ab Werk barrierefreies Design, das alle notwendigen Standards erfüllt.

Landingpages und flexible Inhalte

– mit Drupal ein Kinderspiel.

Videodatei
Contenterstellung ist heutzutage ein Kinderspiel. Sie schieben Texte und Medien an den Ort, an dem diese gebraucht werden. Dadurch, dass Sie komplexere Blöcke über ein UI bearbeiten, benötigen Sie keinerlei technische Vorkenntnisse. Barrierefreiheit und Konformität mit dem Design bleiben immer gewährleistet. Wir nutzen dafür das Drupal Standard-Tool "Layout Builder".

Beispiel: 

Sie wollen eine Kampagne für ein Bürgerbeteiligungsprojekt starten. Sie klicken sich eine ansprechende Seite zusammen, tragen Ihre Texte und Medien ein, veröffentlichen den Inhalt – fertig. Änderungen können Sie jederzeit per "drag & drop" vornehmen. 

Die neue Seite ist automatisch der relevanten Gruppe zugewiesen und dort verfügbar. Bei Bedarf kann die Kampagne mit wenigen Klicks auch für weitere Gruppen verfügbar gemacht oder öffentlich ausgegeben werden.

Nutzen & Wirkung

OGCB ist eine solide, funktionale Basis mit der Option, beliebig erweitert zu werden. Ihr Vorteil: Sie bauen darauf auf, statt sich in ein starres System zu zwängen.

Fabian Lorenzen

Dezentralisierung

Teams arbeiten eigenständig, Power User behalten trotzdem die administrative Kontrolle dank abgestuftem Rollen- und Rechtesystem.

Barrierefreiheit

by Design als fester Bestandteil des Themes mitgedacht, nicht als Add-On. Das ermöglicht ein inklusives Erlebnis, sichert Ihre Konformität mit Gesetzesgrundlagen und verbessert Rankings.

Transparenz

Sie veröffentlichen gewünschte Inhalte und informieren Bürger:innen. Internes bleibt den Gruppen vorbehalten.

Open Source

Keine Vendor-Lock-ins, keine Lizenzgebühren und volle Kontrolle über den Code.

Skalierbarkeit

Keine Preismodelle, die mit jedem weiteren User anwachsen. Wenn Ihre Community von 5 auf 5.000 User anwächst, muss lediglich der Server unter Umständen ein wenig verstärkt werden. Die Kosten dafür sind jedoch nur ein Bruchteil dessen, was eine pro-User-Skalierung aufrufen würde.

Erweiterbarkeit

Ihr OGCB kann um beliebige Features erweitert werden, wenn diese zukünftig benötigt werden. Damit können alle zukünftigen Bedarfe abgedeckt werden. Gleichzeitig profitieren Sie von allen Erweiterungen, die dem OGCB-Kernsystem hinzugefügt werden.

Sie bekommen:

  • ein flexibles und fertiges Gruppen-Setup
  • barrierefreies Design, das mit Ihren Inhalten skaliert (Kern UX)
  • Standard-Content-Typen (News, Events, Dokumente, Beiträge)
  • eine Code-Basis, die Sie nach Ihren Vorstellungen und Wünschen erweitern können

Wer profitiert von OGCB?

Zielgruppen und Bedarfsgruppen

Kommunen und Verwaltungen

  • Sie wollen Abteilungen dezentral arbeiten lassen, ohne die Kontrolle zu verlieren. Sie brauchen weiterhin eine Möglichkeit, organisatorisch mitzuwirken.
  • Sie brauchen ein System, das Bürgerbeteiligung ermöglicht. Dabei sind die Nachteile und mangelnde Flexibilität proprietärer Tech-Giganten unerwünscht.
  • Auch deren Preismodelle, die oftmals mit jedem zusätzlichen User anwachsen, möchten Sie vermeiden, um nachhaltig zu skalieren.
  • Sie wollen barrierefrei sein, ohne für jede neue Seite oder Kampagne ein Audit zu brauchen.

Öffentliche Institutionen und Initiativen

  • Sie koordinieren Arbeitsgruppen zu Themen wie Smart Cities, Nachhaltigkeit, Kultur, Mobilität, Bürgerbeteiligung.
  • Sie wollen interne und öffentliche Inhalte und Daten austauschen – mit einem System.
  • Sie brauchen eine Plattform für fruchtbare Zusammenarbeit und abgestufte Rollensysteme.

 

Weniger passend ist OGCB für sie, wenn…

  • Sie eine reine Präsentationswebseite ohne Community-Features suchen
  • Sie ein reines Intranet für Ihre Mitarbeitenden benötigen
  • oder Digitale Souveränität sowie die volle Kontrolle über Ihre Daten für Ihren Anwendungsfall keinen hohen Stellenwert haben

Unterschiede gegenüber anderen Lösungen

🆚 Open Government Sitebuilder (Typo3)

Der Sitebuilder ist eine Webseite nach außen – eine digitale Broschüre. OGCB hingegen bietet abgestufte Berechtigungen, Arbeitsgruppen und Community-Features. Sie können intern arbeiten und nach außen veröffentlichen.

🆚 SharePoint & interne Tools

SharePoint ist für interne Kollaboration und Dateiaustausch gedacht. Aber was, wenn Sie Ergebnisse öffentlich machen wollen? Dann brauchen Sie ein zweites System. Der Community Builder enthält auch die Ebene für Außenkommunikation. Sie arbeiten intern und veröffentlichen aus derselben Plattform heraus.

🆚 Social-Media-Gruppen

Facebook-Gruppen oder Slack sind schnell eingerichtet, aber nicht souverän. Ihre Inhalte und Daten liegen dort in der Hand großer Konzerne. Hier werden alle Inhalte – auch rein interne – für Werbezwecke analysiert. Kontrolle haben Sie darüber nicht. Der Community Builder gibt Ihnen volle Kontrolle über Ihre Daten, Ihre Inhalte und Ihre Struktur auf Ihrer eigenen Infrastruktur oder einem DSGVO-konformen Hosting.

Was ist OGCB nicht?

Sie bekommen nicht:

  • ein Produkt, das nur auf den ersten Blick toll aussieht und in welchem auf den zweiten Blick viele Barrierefreiheitsmängel auffallen
  • eine proprietäre Blackbox, die mit jedem User teurer wird
  • ein starres System mit unveränderbarem, festem Feature-Set
  • Vendor-Lock-in und Abhängigkeit von einem Konzern und dessen Strategie
  • ein System mit geheimem Quellcode und unbekannten, möglicherweise nicht geschlossenen Sicherheitslücken
  • ein Produkt mit einem Geschäftsmodell, das auf Sammlung und Analyse Ihrer persönlichen Daten beruht, die auf fremden Servern liegen

Ihr nächster Schritt

Diese Dinge brauchen Sie, um loszulegen

  1. Ein Ziel vor Augen – Was wollen Sie mit den Arbeitsgruppen erreichen? Wer soll mitmachen? Was soll öffentlich werden?
  2. Eine Betriebsumgebung – idealerweise bei einem deutschen Anbieter, wenn Ihnen Datensouveränität wichtig ist. Auf Wunsch stellen wir diese bereit.
  3. Anpassung – Namings, Icons, eventuell CI-Elemente. Das übernimmt Ihre Agentur (oder wir).

 

Wir kennen das System von allen Seiten, denn wir haben es mitentwickelt. Auf Wunsch beraten wir in allen Punkten von der ersten Vision bis zum DSGVO-konformen Betrieb mit dauerhafter Wartung und Betreuung.

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Schiff auf einem Fluss - links positioniert

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Profilfoto Frank Holldorf

Frank Holldorff

People & Culture | Business Development | Marketing | Geschäftsführer