Zwölf Websites, ein Baukasten, sechs Monate bis zur Eurobike
Der Kunde
Die WERTGARANTIE-Group gehört zu den etablierten Spezialversicherern in Deutschland. Mit linexo hat sie eine eigene Marke für Fahrrad- und E-Bike-Versicherungen an den Start gebracht, getragen von der WERTGARANTIE Bike GmbH. linexo versichert Räder und E-Bikes gegen Diebstahl, Sturz und technische Defekte und richtet sich sowohl an Privatkund:innen als auch an den Fachhandel.
Für den digitalen Auftritt wurde ein eigenes Team aufgebaut: Aus dem bestehenden WERTGARANTIE Drupal-Team entstand ein eigenständiges linexo-Team mit eigener Projektleitung und eigener Entwicklung. Dieses arbeitet seither selbstständig an der Marke und ist seit dem Launch gewachsen. Genau dieses Team war über das ganze Projekt hinweg unsere Partnerin auf Kundenseite, von der ersten Konzeption bis zum laufenden Betrieb.
zum Launch
bis zur Eurobike
Splash Award
Auf einen Blick
Das Projekt im Überblick
Auftraggeberin des Projekts ist die WERTGARANTIE Bike GmbH, die unter der Marke linexo mit einem neuen digitalen Auftritt in den öffentlichen Markt gestartet ist. Der Anlass war klar terminiert: Zur Eurobike sollte die Marke sichtbar werden – ohne bestehenden Webauftritt und mit einem Vorlauf von rund sechs Monaten. Entsprechend stand von Beginn an die schnelle Skalierbarkeit im Fokus: Zum Launch gingen zwölf Websites live, weitere können seitdem jederzeit ohne zusätzliche Entwicklung ergänzt werden. Es handelte sich um einen kompletten Neubau; die Inhalte wurden parallel zur Entwicklung aufgebaut, in enger Abstimmung getestet und für den Launch vorbereitet. Der Launch erfolgte 2024.
Technischer Rahmen
Als Content-Management-Framework kommt Drupal zum Einsatz – zum Launch in Version 10, jedoch natürlich jederzeit auf aktueller Hauptversion und aktiv gewartet. Die Multisite-Architektur basiert auf unserer Sites-Modulsuite, die zentrale Steuerung mit gezielten Ausnahmen pro Website kombiniert. Der redaktionelle Baukasten setzt auf Slots und Component Behaviors, um Komponenten wiederverwendbar zu machen und dennoch standortspezifisch variieren zu können. Für die konsistente Frontend-Entwicklung und die Abstimmung zwischen Design und Implementierung wurde ein Storybook als Living Styleguide eingesetzt.
Entscheidungsgründe
Die Ziele des Projekts
Eine neue Marke, ein fixer Termin
Ein Marken-Launch unter Zeitdruck ist für sich genommen schon anspruchsvoll. Bei linexo kamen Anforderungen dazu, die über den Launch hinausreichten:
- Etablierung einer neuen Marke ohne Bestandssystem.
- Ein fixer, nicht verschiebbarer Messetermin bei zwölf Websites gleichzeitig.
- Der Wunsch, neue Märkte erschließen zu können, ohne für jede begleitende Website Entwicklung zu beauftragen, ohne Konfiguration und Deployments.
- Mehrsprachigkeit und dezentrale Redaktionen, die von Beginn an tragfähig angelegt sein mussten. Vorhandene Inhalte über mehrere Sites hinweg wiederverwenden.
Getrennte Websites und einzelne Deployments hätten jede neue Kampagne ausgebremst. Wäre der Auftritt so gebaut worden, bliebe jede weitere Länder- oder Kampagnen-Site ein eigenes Entwicklungsprojekt — langsam und teuer.
Daher stand zu Beginn ein umfassender Discovery-Workshop, aus dem die Grundlage für die Sites-Modulsuite hervor ging.
"Hohe Ansprüche waren zu erfüllen. Die starke Discovery-Phase hat maßgeblich zum Erfolg beigetragen."
– Pascal Crott, erdfisch CTO und Solution Architect
Ein Tandem mit beliebig vielen Sätteln
Warum es Multisite sein musste.
Die neue Marke linexo startete in Deutschland und Österreich mit .de und .at Webseiten zuzüglich einer ganzen Reihe begleitender Kampagnenseiten, Landing Pages, Portale usw.
Warum nicht Headless?
Es war schnell klar, dass die Webseiten nicht nur einheitliche Themes bekommen sollten, sondern auch Inhalte teilen. Für so etwas werden oft Headless / Decoupled-Systeme mit aufwändigen Schnittstellen-Architekturen entworfen. Drupal liefert jedoch alle Werkzeuge, die man für User Management, Inhaltsverwaltung und weiteres benötigt, schon out of the box. Daher sollte auf diese Grundlagen aufgesetzt werden. Es fiel die Entscheidung, alle Webseiten aus einer Codebase zu bespielen. So fällt langfristig nur eine Wartung an, Front- und Backend müssen nicht erst aufwändig verheiratet werden. Alles greift direkt ineinander und baut auf den Entwicklungen der über 1,2 Mio. Menschen starken Drupal Community auf.
Warum ein neues Multisite-System?
Wir hätten die 12 Websites in kürzerer Zeit quasi als "Wegwerf-Produkte" einzeln erstellen und live schalten können. Die Marke möchte aber langfristig und unkompliziert skalieren, Inhalte, User und Daten teilen können. Daher war das keine Option.
Es gab verschiedene Ansätze und Möglichkeiten, ein Multisite-System aufzusetzen. Schon sehr lange existiert beispielsweise das "Domain" Modul. Es ist jedoch technisch in die Jahre gekommen, nicht vollständig kompatibel mit den neuesten Drupal-Versionen und basiert auch nicht auf dem Ansatz, alles aus einer Codebase zu steuern.
Gute Discovery führt zur Lösung
Nach dem Discovery-Workshop stand jedoch fest, dass insbesondere für die Zukunft des Projekts nach dem initialen Launch mit Abstand das beste Konzept ein skalierfähiger und zukunftsweisender Multisite-Ansatz gewählt werden musste. Dieser erforderte eine starke Konzentration auf das Projekt und zahlt sich seit dem Launch bereits vielfach aus.
Das mündete – auch weil erdfisch zeitgleich mehrere Projekte mit vergleichbaren Ansprüchen hatte – in der Entwicklung bzw. einer maßgeblichen Weiterentwicklung der Sites Modulsuite, zu der die WERTGARANTIE Gruppe maßgeblich beigetragen hat. Inzwischen sind auch die anderen multinationalen Webseiten des Versicherers darauf umgestiegen.
Multisite im Einsatz
Wie die Marke linexo stressfrei skaliert
Beispiele für aktiv gelebte Multisite-Anwendungen: die DE- und AT-Webseiten überschneiden sich in vielen ausgespielten Inhalten, sind aber an einigen Stellen unterschiedlich.
Die Microsite leasing.linexo.de (unten) mit eigener Subdomain bewirbt eine komplett getrennte Kampagne und hat eine eigene Navigation.
Alles lebt im Selben Drupal-System und speist sich aus denselben teilbaren Inhalten, Blöcken und Slots.
Was wir umgesetzt haben
Der Baukasten im Detail
Neue Sites rein redaktionell ausrollen
Kern des Baukastens ist unsere Sites-Modulsuite. Alle Inhalte liegen zentral in einem gemeinsamen Speicher, Berechtigungen je Site sorgen dafür, dass sich mehrere Redaktionen nicht in die Quere kommen. Eine neue Website entsteht mit wenigen Einstellungen: Titel und Domain eintragen, Inhalte auswählen — fertig. Kein Deployment, kein Eingriff in Konfiguration oder Code.
Kampagnen-Hinweise, die die Redaktion selbst steuert
Das Marketing wollte weniger Tracking als vielmehr die Freiheit, Hinweise kontextbezogen zu platzieren. Mit dem eigens entwickelten Modul Slots setzt die Redaktion Platzhalter an beliebige Stellen, die auf redaktionell definierbare Bedingungen reagieren. So erscheint die Aktion „beim Abschluss einen Gratis-Akku erhalten" etwa nur auf Magazinartikeln über E-Bikes. Nebenbei löst Slots ein altes Drupal-Thema: Auch Texte, die bisher als Konfiguration galten, etwa Views-Header, werden damit redaktionell bearbeitbar. Die Redaktion bekommt die volle Hoheit über die Texte ihrer Website.
Gestaltung ohne Entwicklungsanfrage
Das Frontend ist komponentenbasiert mit Storybook gebaut. Über das Modul Component Behaviors entscheiden Redakteur:innen direkt selbst über gestalterische Optionen, etwa über die Hintergrundfarbe einer Komponente, ohne dafür Entwicklung anzufragen. Zusammen mit Slots heißt das: Die Redaktion baut Seiten, platziert Kampagnen und pflegt Texte eigenständig im gewahrten Rahmen des Corporate Designs.
Redaktionelle Freiheit komplett modular
Für die Details sorgen die Submodule der Sites-Modulsuite. Overrides erlauben gemeinsame Inhalte wie ein Impressum mit lokalen Abweichungen oder eigene Preise auf der B2B-Site. Sites Masquerade wechselt schnell zwischen Domains, ohne sich neu einzuloggen. Dazu kommen Sites Language, Path Alias, Path Prefix und Simple Sitemap. Für künftige Länder ist bereits angelegt, dass Inhalte aus dem Pool zur Übersetzung und Anpassung bereitstehen.
Qualität an einer zentralen Stelle prüfbar
Das Frontend ist konsequent komponentenbasiert mit einem Living Styleguide in Storybook gebaut. Das hält die Qualität an einer Stelle prüfbar: Was an der Komponente geprüft ist, gilt für jede Seite, die daraus entsteht — über alle zwölf Auftritte hinweg.
Wissen und Betrieb bleiben im Haus
Sites und alle weiteren Module bauen durchgängig auf quelloffenem Drupal auf und, wo möglich, auf Standard-Community-Modulen. linexo betreibt und hostet die Plattform vollständig inhouse; wir stehen beratend und in der gemeinsamen Weiterentwicklung zur Seite. Für WERTGARANTIE war zentral, dass das Wissen im eigenen Haus bleibt und keine Abhängigkeit von einem einzelnen Anbieter entsteht. Genau so ist es angelegt: kein Vendor-Lock-in, Kontrolle und Betrieb liegen beim Kunden.
Wie wir gearbeitet haben
und eine schwierige Entscheidung
Schulter an Schulter
Das Projekt war von Anfang an ein gemeinsames. Besonders war dabei, dass wir nicht mit einem eingespielten Team starteten: Das linexo-Team wurde vom Kunden neu aufgestellt. Viele der Mitglieder hatten bereits durch die Arbeit an den WERTGARANTIE Webseiten Drupal-Expertise aufgebaut.
erdfisch und das linexo-Team arbeiten eng zusammen. Parallel zum engen Zeitplan haben wir das Team gezielt eingebunden und gecoacht. Das ist Teil des Modells: WERTGARANTIE lässt sein wachsendes Team mitbauen und mitentscheiden und trägt die Weiterentwicklung aktiv mit. Dass beide Seiten unter Termindruck an einem Strang zogen, war die Voraussetzung dafür, dass zwölf Websites pünktlich und ohne Zwischenfälle live gingen.
Wo es schwierig wurde
Die schwierigste Entscheidung fiel früh, und sie kostete Nerven. Bei sechs Monaten bis zur Eurobike wäre der schnelle Weg gewesen, die zwölf Websites einzeln aufzusetzen: jede für sich, so wie sie gebraucht wurde. Sichtbare Ergebnisse hätte das früh geliefert.
Wir haben uns dagegen entschieden und auf Langfristige Nutzung gesetzt. Das hat einen Preis: In den ersten Wochen entstand keine fertige, vorzeigbare Site, sondern die Grundlage darunter. Unter einem fixen Messetermin ist das unbequem, und es war mehr Aufwand als eine projektinterne Schnelllösung.
Dieser Vorlauf war die richtige Investition. Genau er machte das rein redaktionelle Ausrollen möglich, das die Redaktion bis heute trägt. Hätten wir die zwölf Sites einzeln gebaut, wäre jede weitere Website danach wieder ein Entwicklungsprojekt geworden.
Das Ergebnis
Der Launch war der Anfang. Seit 2024 betreibt linexo die Plattform inhouse, erdfisch begleitet beratend und entwickelt den Baukasten gemeinsam mit dem Team weiter.
Die deutlichste Zahl kommt aus dem laufenden Betrieb: Aus zwölf Websites zum Launch sind heute vierundzwanzig geworden: zwei Länderseiten, der Rest Microsites, und alle hat die Redaktion selbst ausgerollt. Was früher ein eigenes Projekt gewesen wäre, geschieht jetzt redaktionell.
Die Technik kommt heute nur noch ins Spiel, etwa wenn eine neue Domain dazukommt oder neue Features.
Auch technisch geht die Arbeit weiter. Gemeinsam sind seit dem Launch unter anderem ein revisionsbasiertes Content Override, die Vererbung von Einstellungen an Subsites sowie eine Linkit-Integration entstanden. Zwei daraus hervorgegangene Module stehen der Drupal-Community bereits offen zur Verfügung: sites_robotstxt und sites_diff.
Die von Beginn an angelegte Mehrsprachigkeit ist vorbereitet, aber noch nicht genutzt: Weitere nationale Märkte lassen sich über den Content-Pool anbinden, sobald sie anstehen.
Termin gehalten:
Der fixe Messetermin stand nie in Frage. Alle zwölf Auftritte waren rechtzeitig fertig.
Neue Märkte erschließbar:
lineox kann Websites starten, ohne für jede Entwicklung zu beauftragen.
Redaktion eigenständig:
Länder-Sites, Händlerportale und Kampagnen-Microsites rollt die Redaktion rein inhaltsgetrieben aus.
Kampagnen ohne Entwicklerhilfe:
Kontextbezogene Hinweise platziert die Redaktion selbst, Texte pflegt sie vollständig eigenständig.
Ausgezeichnet:
Splash Award 2024 in der Kategorie E-Commerce, vergeben von einer unabhängigen Fachjury.
Fazit
Die neue Marke linexo ist mit einem vollständigen Website-Portfolio in den Markt gestartet und hat den Messetermin gehalten. Was davon bleibt, ist mehr als ein pünktlicher Launch: eine Basis, auf der die Redaktion beliebig viele weitere Sites selbst ausrollt, und ein Inhouse-Team, das die Plattform eigenständig betreibt und weiterentwickelt. Der harte Zeitplan hat das Modell nicht verhindert, er hat es erzwungen — und genau das macht es heute belastbar.
Warum Drupal?
Warum linexo auf Drupal setzt
Für linexo war die Grundsatzfrage schnell beantwortet: Der Auftritt sollte auf Drupal aufsetzen.
Das Zusammenspiel aus zentraler Inhaltspflege und dezentraler Individualisierung, das Content-Sharing über viele Domains bei gleichzeitig sauberem, hierarchischem Rechtemanagement – das sind alles Kerndisziplinen von Drupal. Hinzu kommt die Investition, die WERTGARANTIE über Jahre in eigenes Drupal-Know-how gesteckt hat und dieses nun auch im linexo Projekt nutzen und stärken sollte. Drupals Mehrsprachigkeit, sein strukturiertes Inhaltsmodell und die quelloffene Basis ohne Lock-in taten das Übrige.
Der technische Rahmen
- CMS: Drupal
- Multidomain: erdfisch Sites-Modulsuite mit Overrides, Sites Masquerade, Sites Language, Sites Path Alias, Sites Path Prefix, Sites Simple Sitemap u.v.m.
- Marketing: Slots (kontextbasierte, redaktionell steuerbare Inhalte)
- Frontend: Single Directory Components, Component Behaviors, Living Styleguide in Storybook
- Betrieb: inhouse bei WERTGARANTIE Bike, erdfisch beratend und in der Weiterentwicklung
Wie die Community davon profitiert
linexo ist auch ein Beispiel dafür, dass Open Source ein Geben und Nehmen ist. Die im Projekt entwickelten Konzepte sind bewusst generisch angelegt und fließen an die Drupal-Community zurück. Aus der Weiterbetreuung sind seither weitere Module hervorgegangen, darunter sites_robotstxt und sites_diff. linexo unterstützt diese Weiterentwicklung aktiv und ist mit eigenen Beiträgen auf drupal.org sichtbar. Weil unsere Multidomain-Projekte auf derselben Modulbasis stehen, macht jede Weiterentwicklung auch die Sites-Modulsuite besser, wovon andere Setups wie der Gemeinschaftsauftritt der Verbraucherzentralen oder die Länderseiten von Conductix-Wampfler unmittelbar profitieren.
Ergänzende Informationen
im FAQ-Format
Was kostet ein Drupal-Multisite-Baukasten wie bei linexo?
Das hängt vom Umfang ab: Zahl der Websites, Komplexität der Anforderungen, ob ein Baukasten neu entsteht oder ein bestehender genutzt wird. Der beste erste Schritt ist ein Gespräch über Ihr konkretes Vorhaben.
Wie lange dauert es, eine neue Website mit dem Baukasten zu launchen?
Für linexo hat der komplette Aufbau des Baukastens plus zwölf Websites rund sechs Monate gedauert, von der ersten Konzeption bis zum Launch. Ist der Baukasten einmal da, geht eine einzelne neue Site danach deutlich schneller: rein redaktionell, ohne Entwicklungsprojekt.
Was passiert, wenn die Zusammenarbeit mit erdfisch endet?
linexo betreibt und hostet die Plattform inhouse. Das System baut auf quelloffenem Drupal und, wo möglich, auf Standard-Community-Modulen. Es gibt keinen Vendor-Lock-in: Kontrolle und Betrieb liegen beim Kunden.
Eignet sich der Ansatz auch für kleinere Website-Portfolios?
Ja. Das Prinzip trägt unabhängig von der Zahl der Websites, ob zwölf Sites zum Launch einer neuen Marke oder eine wachsende Zahl an Landingpages und Kampagnenseiten für bestehende Marketingaktivitäten.
Wurde das Projekt ausgezeichnet?
Ja, mit dem Splash Award 2024 in der Kategorie E-Commerce.
Ist der Baukasten auch für andere Branchen als Versicherungen geeignet?
Ja. Das Prinzip ist branchenunabhängig: Es geht um zentrale Inhaltspflege bei dezentraler Ausspielung über mehrere Websites, nicht um versicherungsspezifische Logik.
Was passiert mit den Website-Inhalten, wenn linexo künftig einen neuen Markt eröffnet?
Die Mehrsprachigkeit ist von Beginn an angelegt, auch wenn sie bisher nicht gebraucht wurde. Bestehende Inhalte liegen in einem zentralen Pool und lassen sich für einen neuen Markt übersetzen und anpassen, ohne dass die Struktur dafür neu gebaut werden muss.
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